Wer entscheidet in einer Eltern-Kind- Beziehung wer schlecht oder gut ist?

Schlechter Vater, schlechte Mutter? Gibt es sowas überhaupt?

Wenn ich hier eine Seite über glückliche Beziehungen erschaffen habe, dann schließe ich natürlich jegliche Beziehung mit ein. Sei es die Freundschaftliche, Elterliche oder Partnerschaftliche. Aber auch die Beziehung zu sich selbst, sollte eine Glückliche sein.

Wir leben in einer Welt, in der Trennungen leider eine große Rolle spielen. Es ist leider zur Normalität geworden. Es gehört mittlerweile zum Gesellschaftsbild dazu. Und ich meine auch ein bisschen, dass viele Menschen, es als eine Art Stärke in sich sehen, wenn sie sich von ihrem Partner trennen. Nach dem Motto:“ Guck, ich schaff´ mein Leben auch ohne Dich!“ Ich möchte auch nicht darüber urteilen, ob man jetzt für seine Partnerschaft kämpfen sollte oder nicht. Und der Kampf um eine Person zeigt natürlich auch die Schwäche einer Person. Nach dem Motto: „ Ich schaff´es einfach nicht ohne Dich zu leben!“ Und dies wiederum geht für viele natürlich mit einer enormen Überwindung des eigenen Egos einher. Aber letzten Endes bleibt es Jedem selbst überlassen, ob er sich diesem Kampf hingibt oder nicht .

Wichtig ist es jedoch zu entscheiden ob man diese Hürde mit dem Partner überwindet. Ob die Liebe zu dieser Person groß genug ist. Oder ob man, einfachheitshalber, seinem Ego nachgibt und, diesem zu Liebe, „der Stärkere“ bleibt und sich trennt.

Wenn jedoch Kinder dazwischen sind, sollte die Situation anders bewertet werden. Das Paar hat sich also (vor langer Zeit) einmal geliebt (oder liebt sich immernoch- außer das Ego steht auch wieder dazwischen!) und hat gemeinsam ein oder mehrere Kinder. Sie trennen sich und entscheiden sich, das Sorgerecht zu teilen. Oft ist es nun so, dass der Part, der weniger Zeit mit den Kindern verbringt, sich selbst, oft als schlechter Vater oder schlechte Mutter sieht.

Dabei frage ich mich nur: Warum setzt sich diese Verurteilung überhaupt in einem Menschen fest? Haben weder Väter, noch Mütter eine solche “Verurteilung“ verdient? Sollte es diese Wortverbindung „schlechte Väter“ oder „schlechte Mütter“ überhaupt geben?

Mann kann sich darüber streiten wer schlecht oder besser für die eigenen Kinder ist. Jedoch denke ich, sind wir alle Menschen mit Fehler. Für unsere Kinder machen wir das, was in unserer Situation, in unserer Macht steht. Wir geben unseren Kindern, so viel Liebe, wie wir emotional im Stande sind, zu geben. Wir erziehen sie nach unserer Kapazität der Möglichkeiten. Bei getrennt lebenden Eltern, haben sie den Kontakt zu den Kindern, so oft, wie es das Leben eben zulässt.

Wir dürfen uns als Eltern keinen Stempel auf die Stirn setzen „ich bin eine zu sensible Mutter“ oder „ich als Vater habe nie Zeit für meine Kinder“.

Es gibt keinen Stempel auf der Stirn. Das Bild, eines schlechten Vaters oder einer schlechten Mutter, dass wir uns aufsetzen, tragen wir in uns selbst. Wir sind diejenigen, die uns am meisten verurteilen. Das Bild, das wir in uns tragen ist eine Wunschvorstellung. Und fast IMMER kommen wir diesem Bild nicht einmal annähernd heran!

Wer ist ein guter Vater? Wer war für uns ein guter Vater? Und welche Mutter sieht sich als perfekt ? Und macht alles richtig ?

Hattest du eine Bilderbuch-Kindheit? -Nein? – Ich auch nicht !

Also fangen wir doch an, unsere Kapazität als Väter oder Mütter unseren Möglichkeiten anzupassen.

Fangen wir an, die Möglichkeiten wahrzunehmen, die wir in unserem Leben nun mal haben. Geben wir unseren Kindern doch dass, was ihnen am Meisten hilft. Nämlich eine funktionierende emotionale Verbindung!

Es geht nicht um tägliche Präsenz. Es geht nicht um viel Geld und noch mehr Geschenke. Es geht darum, eine emotionale Präsenz in deinem Kind zu kreieren.

Was gibt es Schöneres für ein Kind, wenn es weiß, das es immer jemanden gibt, bei dem es mit Problemen ankommen kann? Egal in welchem Alter das Kind ist. Als Eltern, darf man sich nicht als „zu viel“, oder als „störend“ im Leben der Kinder sehen. Denn es gibt kein Vater zu viel oder keine Mutter zu viel. Je mehr Anlaufstellen man als Kind bekommt, an die man sich in schwierigen Situationen im Leben wenden kann, desto besser! Auch wenn es nur Nachrichten über „WhatsApp“ sind. Wir sind im Leben unserer Kinder die engste und tiefste Verbindung die es jemals geben wird.

Das Gefühl Etwas falsch zu machen in der Erziehung, sollten wir ablegen! Denn es gibt nichts Falsches. Wir können im Leben nur so viel von uns geben, wie in uns selbst auch tatsächlich ist. Wie wir vielleicht auch selbst von den eigenen Eltern anerzogen bekommen haben.

Wir müssen Einzig und Allein nur entscheiden, welche Kapazität an Möglichkeiten wir haben, um ein „guter Vater“ oder eine „gute Mutter“ zu sein.

Welche Wege können wir gehen, dass wir das „schlechte“Bild, dass wir in uns tragen, verbessern können? Warum sind wir nicht im Stande, mehr zu geben, wie wir eigentlich können und eigentlich auch wollen? Können wir unsere Macht über unsere Emotionen vergrößern? Können wir unsere Kapazität unserer Möglichkeiten erweitern? Haben wir die Möglichkeit unseren Kindern emotional näher zu kommen? Wenn ja, warum sind wir dann nicht tatsächlich näher? Welche ,noch so großen Steine, können denn wirklich im Weg liegen, dass man es nicht schafft, eine emotionale Bindung zu seinen eigenen Kinder zu pflegen ? (Da kommt natürlich wieder die Überwindung des eigenen Egos ins Spiel)

Denn die Zeit vergeht schnell. Das wissen wir alle. Schneller wie es uns manchmal lieb ist. Die Kinder werden zu Erwachsenen und irgendwann haben wir nicht mehr das Ruder in der Hand. Wir können keine Berge mehr versetzen. Und Alles was übrig bleiben wird, ist das tiefe Gefühl der Schuld. Schuld, darüber, dass wir mehr hätten geben können. Dass die Liebe die wir fühlen, nie dort ankam, wo sie hätte Berge versetzen können. Dass wir die Möglichkeiten hatten, und sie nicht wahrgenommen haben. Dass wir uns Felsen zwischen uns und unseren Kinder gelegt haben. Nicht Steine. Denn Steine kann man leicht beseitigen.

Denn Einzig und Allein, wer am Ende unserer Tage entscheiden darf, ob wir „gut“ oder „schlecht“ waren -sind unsere Kinder selbst!

Sie werden dir vielleicht nie sagen, ob es gereicht hat. Ob du Fehler gemacht hast oder nicht. Ob sie sich geliebt gefühlt haben, oder nicht.

Aber, ob DU schlussendlich, dein Gefühl der tiefen Schuld, bis ins Grab mitnehmen willst, oder ob du HEUTE noch, vielleicht, einen Schritt zur Verbesserung deines Bildes machen wirst, das du in dir trägst -das musst du selbst entscheiden. Denn nur du kannst deine Kapazität deiner Möglichkeiten erweitern. Nur du entscheidest, ob deine Liebe zu deinem Kind sich in Luft auflösen soll. Oder ob du deiner Liebe, den Weg zeigst, wo sie wachsen kann. Nur du weißt, welche Steine du tatsächlich verschieben kannst. Denn, auch nur du, hast die Macht, diese einzigartige Verbindung zwischen dir, und DEINEM Kind, mit eigenem Schweiß zu erschaffen -ganz egal in welcher Situation du gerade stehst.

Es wird sich allemal lohnen!

Herzlichst, eure Kordula

P.S.: Du hast Probleme in deiner Beziehung mit deinem Partner? Seid ihr nicht mehr das glückliche, verliebte Paar, dass ihr am Anfang eurer Beziehung wart. Findest du es schade, dass sich euer gemeinsamer Alltag zur langweiligen Routine entwickelt hat? Würdest du gerne wieder mit deinem Partner auf einer Wellenlänge schwimmen und mal wieder einen gemeinsamen Höhenflug erleben? Super, dann hast du die Hoffnung auf eine erfüllte Beziehung mit deinem Partner noch nicht aufgegeben! Ich empfehle ich dir deshalb, das eBook „Der richtige Weg in eine glückliche Beziehung(klicke hier auf den Titel) zu lesen. In diesem eBook lernst du in einfachen Schritten, wie du deine negativen Verhaltens- und Denkweisen auflösen kannst, damit du endlich wieder mit deinem Partner die große Liebe spüren darfst! Ich wünsche dir von Herzen alles Gute und viel Erfolg dabei!

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