Doppelleben in der Elternzeit!

Warum hören viele Paare als Eltern auf Sex zu haben ? Oder besser gesagt, GUTEN Sex zu haben ?

Wenn man eine Beziehung beginnt, ist alles was ein Paar vereint, der Sex. Meistens ist es das Erste das kommt, bevor man sich damit beschäftigt sich besser kennenzulernen.

Sexualität verbindet. Sie schafft Nähe und Vertrauen. Sex in der Anfangsphase ist wie Magie. Die Magie, die unsere Hormone sprühen lässt. Und diese Hormone wiederum führen dazu, dass wir den Partner idealisieren. Wir idealisieren ihn und sehen ihn mit einer „rosaroten Brille“.

Nach dieser Phase kommt dann das große Erwachen. Der Sex wird weniger, und der Hormonhaushalt beruhigt sich allmählich. Die Kennenlernphase nimmt seinen Lauf. Mit streiten, fürchten, flüchten, wieder zusammenfinden und allgemeinen Auf und Ab´s kämpft sich das Paar durch den Alltag.

Wenn das Paar diese Phasen durchsteht, ohne sich zu trennen, kann es sich glücklich schätzen.

Denn in dieser Zeit entscheidet sich, ob man es gemeinsam geschafft hat oder eben, dem Versuch einen gemeinsamen Nenner zu finden, kläglich gescheitert ist.

Und wenn man dann einen gemeinsamen Nenner gefunden hat, bleibt man zusammen. Viele Paare kommen dann in eine weitere Phase. Ich sehe diese Phase als „stille Phase“. Die Stille Phase kehrt ein, wenn man meint, sich bereits zu kennen. Man hat in der Vergangenheit viel diskutiert, viel herausgefunden und man hat sich den gegenseitigen Standpunkt festgelegt. Es wird also sehr ruhig um die Beziehung. Der Alltag kehrt ein und man kann sich bereits gemeinsam ein Film auf Netflix anschauen -ohne übereinander herzufallen (sei es um zu diskutieren oder eben wilden Sex zu haben *zwinker, zwinker* ) !

 In dieser stillen Phase beschließen viel Paare ein gemeinsames Kind zu bekommen. Sie fühlen sich stark genug um gemeinsam an einem Strang zu ziehen um ihrer Liebe und ihrem Zusammenhalt einen Stempel aufzusetzen.

Sie haben tollen Sex und sie haben das Gefühl es kann nichts mehr schief laufen.

Schließlich ist das kleine Wesen da und die Welt sieht nicht mehr ganz so rosig aus wie man sich es vorgestellt hat. Die Nächte werden kürzer, die Hormone spielen verrückt und sowieso ist man viel zu müde um Sex zu haben. Und wenn man ihn dann mal hat, dann ist er meistens schneller vorbei, als er angefangen hat!

Und leider geht es vielen Paaren so, dass sie komplett darauf verzichten oder es ihnen nicht mehr so wichtig ist, gemeinsame Nächte zu erleben.

Man kann sich damit abfinden… aber ob das wirklich Beide glücklich macht- das bezweifle ich.

Als Eltern kann man auch regelmäßigen, UND guten Sex haben.

Man sollte mit der Zeit lernen, ein Doppelleben zu führen. Doppelleben bedeute: Man kann eine einfühlsame, fürsorgliche Mutter UND gleichzeitig eine Frau mit sexuellen Vorstellungen sein. Oder als Mann, kann man leider nicht verleugnen, dass man trotz der körperlichen Veränderung, noch immer scharf auf seine Frau ist. Und, dass trotz der väterlichen Fürsorge das männliche Testosteron noch immer in vollem Umfang vorhanden ist.

Man darf auf keinen Fall vergessen, dass man vor dem Kind, tollen aufregenden Sex hatte. Und dieser Sex gehört zur Beziehung dazu, und darf nicht zur Seite geschoben werden, wie ein Problem, dass sich von alleine lösen wird.

Wenn man als Eltern überleben will, dann gehört ein Doppelleben zu einer guten Beziehung dazu.

Nehmt euch Zeit für Auszeiten. Nehmt euch Zeit für die Flucht aus dem Alltag. Nehmt euch Zeit zum Paarsein. Im Klartext, nehmt euch Zeit um guten Sex zu haben -so wie vor dem Kind.

Das kann je nach Belieben unterschiedlich aussehen.

Bei Zeitmangel kann man auch mal ne schnelle Nummer im Badezimmer schieben. Bei Geldmangel könnte man ein dunkles, stilles Plätzchen mit dem Auto finden, um es zur Sache kommen zu lassen.

Holt euch ein Hotelzimmer für eine Nacht oder lasst die Kinder einfach mal eine Nacht ohne Bedenken bei den Großeltern.

Niemand verurteilt euch, als Eltern, für ein gutes Doppelleben!

Man braucht dieses Doppelleben um als Paar nicht zu scheitern.

Flüchtet gemeinsam in die Vergangenheit. Atmet die Paar-Luft tief ein und spührt, dass es nicht nur das EINE oder das ANDERE Leben gibt !

Keiner zwingt uns zur Entscheidung. Keiner sagt uns wir sollen ENTWEDER ELTERN oder PAAR sein.

Wir werden Eltern, weil wir es möchten. Weil wir gerne Eltern sind.

Aber wir müssen unser Paar-Leben für unsere Kinder nicht aufopfern.

Kinder sehen uns nicht an, ob wir gerade wilden Sex im Nebenzimmer hatten. Wir tragen es auch nicht auf unserer Stirn geschrieben, dass wir keinen Sex mehr mit dem Partner haben.

Kinder spüren nur, ob wir als Eltern, glücklich oder traurig sind.

Und, wir tun uns, und unseren Kinder, viel Gutes, wenn wir uns als Paar in der Elternzeit nicht verlieren.

Denn ohne Sexualität verlieren wir, als Paar, die Verbindung.

Ohne Sexualität unterdrücken wir unsere Hormone.

Ohne Sexualität verliert die Beziehung an Tiefe.

Ohne Sexualität kommt es zum Seitensprung.

Ohne Sexualität entsteht Frust.

Lebt euer Doppelleben mit Stolz!

Und- lebt BEIDE Leben in vollen Zügen.

Seid gute, fürsorgliche und liebevolle Eltern. Gebt euren Kindern die nötige Sicherheit eurer Beziehung.

Und um diese Sicherheit eurer Beziehung zu behalten, ist es sehr hilfreich ein Doppelleben zu führen ! *zwinker,zwinker*

Viel Spass dabei !

Herzlichst, eure Kordula

Definition Liebes- Beziehung

Da es hier auf meinem Blog natürlich über Beziehungen geht, habe ich mir vorgenommen, jeden Tag eine Definition zum Thema zu teilen. Es ist immer wieder interessant nachzulesen, wie verschiedene Begriffe interpretiert und erkleart werden.

Wir sollten oefter lernen,uns ueber Begriffe zu informieren, um unsere Sprache zu vertiefen und zu kultivieren. Ich hoffe es gafaellt euch genauso gut, euch weiterzubilden, wie mir!

Heute geht es um die LIEBESBEZIEHUNG

Eine Liebesbeziehung (kurz: Beziehung; auch: romantische Beziehung) ist ein emotional intimes und meist sexuelles Verhältnis zwischen meist zwei, seltener auch mehr Personen, das durch gegenseitige Liebe und MitfühlenInteresse und Fürsorge geprägt ist und fast immer auch erotische Anziehung umfasst. Liebe kann in einer Liebesbeziehung als Verliebtheit oder Leidenschaft, aber auch als stille innige Zuneigung in Erscheinung treten.[1] Liebende sind einander in wechselseitiger empathischer Aufmerksamkeit zugewandt (Rapport), einer Form von Umgang, die Wohlgefühl, Behagen und Harmonie hervorbringt und ähnlich wie die frühe Eltern-Kind-Beziehung in Vertrauen und Bindung einmündet.[2]

Im engeren Sinne versteht man unter einer Liebesbeziehung einen in der Westlichen Welt heute weithin verbreiteten Typus von romantischer oder sexueller Beziehung, die um ihrer selbst willen geführt wird und nicht unmittelbar oder notwendig auf eine PartnerschaftLebensgemeinschaft oder Ehe zielt. Die Liebenden sprechen voneinander als von „meiner Freundin“ bzw. „meinem Freund“, wobei das Possessivpronomen „mein“ anzeigt, dass nicht (irgend)ein Freund, sondern der Liebespartner gemeint ist. Auch beim Sprachgebrauch, dass zwei Personen „zusammen“ sind oder „miteinander gehen“, ist gemeint, dass sie eine Liebesbeziehung miteinander haben.

Schöne Interpretion, wie ich finde.

Die erweiterte Definition werde ich natürlich hier verlinken.

https://de.wikipedia.org/wiki/Liebesbeziehung

Weitere Einzelheiten und Fakten über die Liebesbeziehung ->

Liebesbeziehungen, als sexuelle Beziehungen ohne erklärte Heiratsabsicht, sind im deutschsprachigen Raum – ebenso wie in vielen anderen Ländern der Westlichen Welt – erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zur öffentlich sichtbaren Alltäglichkeit geworden. Voraussetzungen dieser Entwicklung waren eine Entkriminalisierung und Enttabuisierung der vorehelichen und außerehelichen Sexualität sowie die Entstehung gesellschaftlicher Räume, in denen junge Frauen und Männer informell und ohne Beaufsichtigung durch Erwachsene miteinander in Kontakt treten konnten.

Um die Wende zum 20. Jahrhundert erlangte – von Berlin ausgehend – die Wandervogelbewegung Verbreitung, eine erste Welle der Jugendbewegung, deren Programm zwar auf Askese und Keuschheit ausgerichtet war, die der bürgerlichen Jugend mit koedukativen Wanderaktivitäten jedoch erstmals Gelegenheit gab, informelle sexuelle Kontakte zum jeweils anderen Geschlecht aufzunehmen.[4] Schon in der Zeit der Weimarer Republik verloren die koedukativen Bünde wieder ihre Bedeutung; die nun aufblühende Bündische Jugend praktizierte erneut strenge Geschlechtertrennung, ein Prinzip, das später auch die nationalsozialistischen Jugendorganisationen übernahmen.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ging die DDR den anderen deutschsprachigen Ländern bei der Aufhebung der systematischen erzieherischen Trennung von Jungen und Mädchen merklich voran. Ihre Jugendorganisation, die 1936 im Exil gegründete FDJ, war von Anfang an koedukativ gewesen. Die schulische Koedukation wurde in der DDR 1945 eingeführt, in den meisten Ländern der BRD zwischen 1951 und 1966, in der Schweiz in den 1960er Jahren und in Österreich 1975. All diese Entwicklungen brachten bürgerlichen Jungen und Mädchen alltägliche Kontaktmöglichkeiten, wie sie bis dahin nur die Landjugend gekannt hatte.

Zu einer allgemeinen Liberalisierung der vorehelichen Sexualität kam es im deutschsprachigen Raum in den ausgehenden 1960er und den 1970er Jahren. Noch bis in die 1960er Jahre hatten junge Leute ihren Liebespartner als „meine Braut“, „mein Verlobter“ und ähnlich bezeichnet.[5] Der dann einsetzende Schwund der soziokulturellen Bedeutung des Verlöbnisses wird unter anderem darin sichtbar, dass in der Bundesrepublik Deutschland nach 1968 keiner Klage auf Zahlung von Kranzgeld nach § 253 Abs. 1 BGB mehr stattgegeben wurde; die Gerichte argumentierten von da an, dieses Gesetz verstoße wegen der gewandelten Moralvorstellungen gegen den Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes (Art. 3 GG) und sei daher nicht mehr anzuwenden. 1998 wurde er endgültig gestrichen. In der DDR war dies schon 1957 erfolgt.

Die am sichtbarsten von der 68er-Bewegung mit ihren Kampagnen für „freie Liebe“ vorangetriebene Aufklärungs- und Liberalisierungswelle führte dazu, dass voreheliche sexuelle Beziehungen gesellschaftlich akzeptabel wurden.[6]

Ein Meilenstein der Liberalisierung war in der Bundesrepublik Deutschland die in den 1970er Jahren sich allmählich ändernde Urteilspraxis der Gerichte, die den Kuppeleiparagraph § 180 StGB bis dahin immer wieder auf Eltern angewandt hatten, die sexuelle Aktivitäten ihrer heranwachsenden Kinder geduldet hatten; dem Willen des Gesetzgebers nach hätte dieses Gesetz ausschließlich dazu verwendet werden dürfen, um die Prostitution zu bekämpfen.[7]

Liebesbeziehungen (ohne Lebensgemeinschaft oder Partnerschaft im engeren Sinne) wurden im deutschsprachigen Raum damit zur vorherrschenden Form des Sexuallebens von Jugendlichen in einer Zeit, in der die sexuelle Reifung zwar immer früher einsetzte, die finanzielle Abhängigkeit vom Elternhaus aber immer länger wurde.[8]

Parallel zur vorehelichen Sexualität gewannen auch außereheliche Beziehungen an Akzeptanz. 1969 wurde in der DDR der Ehebruch entkriminalisiert. Die Bundesrepublik (§ 194 StGB) folgte 1974, die Schweiz 1989 und Österreich 1997.

So, nun sind wir um einiges klüger. Also hat sich die Liebesbeziehung in den letzten Jahrzehnten sehr weiterentwickelt. Man kann sich darüber streiten, ob es sich um positive oder negative Veraenderungen handelt. Ich glaube jedoch, dass man die Liebe in allen Formen respektieren sollte. Auch wenn es nicht immer den eigenen Vorstellungen entspricht.

In diesem Sinne hoffe ich auf viel Toleranz !

Herzlich grüsst euch Kordula

Liebe geben lohnt sich immer ! Neue Beziehung ohne Hindernisse

Tipp für deine neue Beziehung:

Wie wichtig es für dich ist, nach Enttäuschungen und Liebesfehlschlägen, noch immer an die Liebe zu glauben!

Nach einer Trennung hatte so ziemlich jeder schon einmal dieses zermürbende Gefühl von Wut in sich! Wut über die Situation, Wut über den Partner, und die größte Wut über sich selbst. Wut darüber, dass man mal wieder zu viel von sich selbst gegeben hat. Dass man sich „nackig“ gemacht hat, für Jemanden, der es im Nachhinein nicht mal ansatzweise verdient hat. Man würde am liebsten alle Foto von Facebook, Instagram und Co. für immer in den Internethimmel verbannen! Bei jedem Anblick oder Gedanken an den Ex, könnte man sich selbst dafür betrafen, dass man doch so unvorsichtig gewesen ist!

Und danach fühlt man sich auch noch irgendwie schuldig. Weil man jetzt nur noch diese Leere in sich spürt. Als hätte uns Jemand die Luft zum Atmen weggenommen. Wir fühlen uns wie ein schrunzeliger alter Luftballon, der vorher doch so glänzend und prall mit Luft gefüllt war. Er war so rund und leicht, wie eine Feder im warmen Sommerwind.

Alles was jetzt übrig zu sein scheint, ist eine verbrauchte Hülle, mit der man nichts mehr anfangen kann.

Aber tief in uns, scheint noch ein Hauch einer Wurzel zu sein. Die Wurzel, der Liebe, an die wir doch so fest glauben. Dieser emotionale, verdurstete Zustand bleibt nicht für immer. Die Wut und die Leere, verringern sich, mit jedem Tag, andem man die Einsamkeit „überlebt“. Und irgendwann geht es wieder aufwärts. Die Tage werden sich leichter anfühlen. Und mit viel Rückenwind, werden wir fühlen, wie der schrunzelige Luftballon wieder beginnt sich mit Luft zu füllen, und wieder aufsteigt.

Denn im Rückblick, befindet sich die Liebe, die wir einer Person geben, in uns selbst. Wir tragen sie in uns, wie die Luft zu Atmen. Wie eine lodernde Flamme, die zwar ab und zu, zur Glut wird, jedoch ganz schnell wieder aufflammen kann, wenn ein bisschen Sauerstoff in Verbindung kommt.

Das Gefühl der Wut bleibt im Nachhinein unberechtigt. Man sollte keine Wut empfinden nach einer Trennung. Stattdessen sollten wir eigentlich nur Stolz fühlen. Wir können stolz darauf sein, dass wir überhaupt im Stande waren, einer Person, so viel Liebe zu geben. Wir hatten davon so viel, dass es sogar für Zwei gereicht hat. Man sollte dankbar sein, dass man die Möglichkeit hatte, einen Menschen mit Liebe zu füllen. (Auch wenn es anscheinend nicht gereicht hat)

Die Liebe ist eine nie endende Emotion, von der wir selbst der Schöpfer sind. Sie lebt in uns. Wir tragen sie seit unserer Geburt stets bei uns. Sie ist wie eine sprießende Quelle. […..] Es existiert keine Leere in uns. Auch wenn wir sie doch so tief empfinden, ist die Leere eigentlich nie wirklich da !

Übe dich damit, niemals sparsam mit der Liebe umzugehen. Denn sie ist, und bleibt immer in dir. So viel Liebe wie du nur haben kannst. Niemand kann sie dir je wegnehmen. Sie wird auch nicht weniger, wenn du sie gibst.

Jedoch gibt es Menschen, für die es selbstverständlich ist, sich die Liebe unwillkürlich zu nehmen. Sie saugen den Menschen die Liebe aus. Sie nehmen sich jeden einzelnen Tropfen der Liebe von anderen, um die eigenen Wurzeln zu bewässern. Sie sind selbst schrunzelige, alte Luftballons, die ganz gerne prall und glänzend sein wollen.

Aber du kannst froh sein, denn du bist nicht so eine Art Mensch. Du bist die Rettung der Welt. Du hast das Prinzip der Liebe verstanden. Du gibst soviel du hast, weil du weißt, dass du reichlich in dir trägst!

Glaube nicht an den Spruch „Was nicht tötet, härtet ab!“. Denn eigentlich warst du nie tot- nur ein Luftballon mit wenig Luft. Und du brauchst auch nicht härter werden. Denn sonst veränderst du dich und bist nicht mehr diese Person, die so viel Liebe in sich trägt. Auch brauchst du nicht vorsichtiger werden. Denn es wird dich vor liebessaugenden Menschen nicht beschützen.

Bleib genauso wie du bist und schon immer warst!

Denn eines Tages, wird ein Mensch in dein Leben treten, der seine Arme für dich öffnen wird. Ohne an die Folgen zu denken. Und er wird Glück haben. Denn du bist kein defekter Luftballon. Er wird dich wieder prall und glänzend werden lassen. Er wird dir Liebe geben, und du wirst spüren, dass ihr gleich seid. Ihr werdet euch mit Liebe füllen. Und es werden sogar noch liebessaugenden Menschen in eurer Umgebung etwas von eurer Liebe abbekommen. (Sie werden es brauchen!) Aber es ist nicht schlimm. Wenn man der Schöpfer ist, von so viel Liebe, dann darf man gerne damit verschwenderisch umgehen.

Also sei immer großzügig, wenn es um die Liebe geht. Es wird nie umsonst sein. Manchmal ist es einfach nur, um einen anderen Menschen zu füllen. Sodass er eine leise Ahnung davon hat, wie es sich anfühlt, mit Liebe gefüllt zu sein.

Herzlichst, eure Kordula

P.S.: Du hast Probleme in deiner Beziehung mit deinem Partner? Seid ihr nicht mehr das glückliche, verliebte Paar, dass ihr am Anfang eurer Beziehung wart. Findest du es schade, dass sich euer gemeinsamer Alltag zur langweiligen Routine entwickelt hat? Würdest du gerne wieder mit deinem Partner auf einer Wellenlänge schwimmen und mal wieder einen gemeinsamen Höhenflug erleben? Super, dann hast du die Hoffnung auf eine erfüllte Beziehung mit deinem Partner noch nicht aufgegeben! Ich empfehle ich dir deshalb, das eBook „Der richtige Weg in eine glückliche Beziehung“ (klicke hier auf den Titel) zu lesen. In diesem eBook lernst du in einfachen Schritten, wie du deine negativen Verhaltens- und Denkweisen auflösen kannst, damit du endlich wieder mit deinem Partner die große Liebe spüren darfst! Ich wünsche dir von Herzen alles Gute und viel Erfolg dabei!

Endless Love – Der Beziehungsratgeber

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Beziehungen sind nicht einfach zu führen. Oft scheitern Paare an Kleinigkeiten und können ihre Liebe, die sie füreinander empfinden einfach nicht mehr retten.

Schade eigentlich ! Denn es ist nicht schwierig eine dauerhafte und glückliche Beziehung mit der Liebe des Lebens zu kreieren. Es bedarf nur ein bisschen Rat -und natürlich viel praktischer Übung !

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Denn jeder träumt von einer Liebe, die ein Leben lang hält.

Kundenrezensionen

⭐⭐⭐⭐⭐

Mir hat dieses Buch sehr geholfen, meinen Mann nach seinem Seitensprung zu verstehen und ihm unserer Liebe wegen noch eine Chance gegeben … heute glaube ich dass wir einen Punkt erreicht haben wo wir uns näher sind als früher… Sarah, 37

⭐⭐⭐⭐

Ich hoffe ich kann mal in meinem Leben eine Liebe finden, die so stark ist, wie die Autorin sie beschreibt. Leider müssen immer zwei an diese Liebe glauben. Jessi, 28

⭐⭐⭐⭐⭐

Trifft genau meinen Geschmack: Es gibt einfach zu viele Menschen, die zu wenig in die Liebe investieren. Das Buch hat mir geholfen meine Ehe etwas zu verändern. Und ich bin froh darüber, denn jetzt setzte ich mehr auf mich und mein Äusseres und mein Mann ist begeistert über meine neue Motivation. Annika, 43

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Ich wünsche dir von Herzen alles Gute auf deiner Reise zur ewigen Liebe !!

Herzlichst deine Kordula

Liebe verlangt nichts ! Entweder wir haben sie in uns -oder eben nicht…

Liebe verlangt nichts … sie ist einfach in uns … sie erwartet nichts … sie ist einfach da…

Wir sind die Schöpfer der Liebe!

Wie kann man, sich selbst, dann in einer Partnerschaft verlieren ? Wenn man die Liebe doch in sich trägt!

Wie kann man ertwarten, dass der Partner uns auffüllt ? Wenn man doch selbst schon mit Liebe gefüllt sein sollte !

Mit was ,soll er unsere Erwartungen erfüllen ? Mit was soll er unsere Leere füllen ?

Mit Liebe ?

Mit Gefühl ?

Mit Motivation ?

[…..] Sei voll von Liebe -in dir selbst !

Denn Liebe verlangt nichts ! Sie erwartet auch nichts ….

Entweder wir haben sie in uns -oder eben nicht !

Du kannst nicht erwarten, dass dein Partner dich , deine Liebe spüren lässt! Dafür musst du schon selbst sorgen!

*Kordula*

3 Angewohnheiten, die eine lange Beziehung ausmachen!

….und wie du sie in deinem Alltag einbauen kannst !

Es scheint eigentlich nicht schwierig zu sein, eine glückliche Beziehung zu führen. Jedoch haben Paartherapeuten immer mehr Arbeit und Beziehungen haben immer mehr Schwierigkeiten eine gesunde Basis aufzubauen. Trennungen gehören leider zum Alltag und es wird nur noch wenig Zeit und Kraft für eine funktionierende Beziehung investiert. Doch es gibt sie noch. Irgendwo zwischen enttäuschenden Erfahrungen, Verzweiflungen und Sackgassen der Emotionen. Die Liebe, um die es sich zu kämpfen lohnt. Dieser eine Mensch, ohne den wir einfach nicht leben möchten und am liebsten alles in die Wege setzen, damit alles gut geht. Damit die Liebe nicht stirbt und man gemeinsam als altes Ehepaar auf einer Parkbank sitzt und rückblickend feststellt, dass man es irgendwie doch geschafft hat.

Und eigentlich ist es nicht wirklich schwierig eine Beziehung auf Überlebensdauer zu trainieren. Man sollte sich nur ein paar Regeln in der Partnerschaft aufstellen – und sich natürlich auch im Alltag daran halten. Um es nicht so weit kommen zu lassen, dass man keinen Ausweg mehr sieht und der Trennung nur noch durch eine Paartherapie entgehen kann, gibt es hier drei einfache Tipps, die man in seinen Beziehungsalltag einbauen kann um die Liebe nicht mehr auf Sparflamme zu halten.

Angewohnheit 1

Gespräche führen / miteinander reden / kommunizieren

Das gute alte Gespräch verliert in heutigen Beziehungen leider immer mehr an wichtigem Wert. Überall wo man hinsieht, sei es in S-Bahnen, Bussen, Restaurant, oder sogar in der Arbeit, sieht man nur noch Menschen, die mit ihren Smartphones fest in der Hand beschäftigt sind. Diese Art von Beschäftigung hat sich leider in den letzten Jahren immer weiter zum Trend entwickelt und die Gesellschaft wird sich über die Konsequenzen nur bedingt bewusst. Klar, gehört ein Handy dazu. Ohne Smartphone fühlt man sich regelrecht nackt. Aber man wenn man in einer Beziehung ist, sollte man den Konsum des Smartphones, auf die Zeit alleine beschränken. Wenn man also mit seinem Partner gemeinsame Zeit verbringt, sollte man im Stande sein, sein Handy entweder auf die Seite (natürlich lautlos) zu legen oder wer das nicht kann, sollte es doch besser ausschalten. Denn es ist wichtig, dass man in der Zeit, die man mit seinem Partner gemeinsam verbringt, die Aufmerksamkeit voll und ganz der Partnerschaft schenkt.

Weißt du noch, wie es sich anfühlt, deinem Partner, bei einem tiefsinnigen Gespräch, in die Augen zu schauen? Kennst du noch seinen Gesichtsausdruck, wenn er versucht, dir einen Witz lustiger zu erzählen, als der Witz eigentlich tatsächlich ist?

Hast du noch dieses aufregende Gefühl, wenn du gerade etwas erlebt hast, und du kaum abwarten kannst, es ihm persönlich zu erzählen? Wann hat er dir das letzte Mal den bedeutenden Satz „Ich liebe dich!“ gesagt, und dir dabei in die Augen geschaut? Werden wichtige Gespräche hauptsächlich nur noch über WhatsApp und Co. „besprochen“?

Wenn du nun gemerkt hast, dass es schon eine Ewigkeit her ist, dass ihr ein einfaches Problem gemeinsam und persönlich gelöst habt, dann wird es JETZT höchste Zeit, an eurer Gesprächskultur zu arbeiten! Sonst sieht eure gemeinsame Zukunft miteinander nicht gerade vielversprechend aus!

Sorgt dafür, dass, während eurer gemeinsamen Zeit, die Smartphones auf lautlos oder ausgeschaltet sind. Seht und spürt, wie sich ein Vakuum für Gespäche bildet. Wenn kein Handy zwischen euch ist, entsteht Raum für Zweisamkeit. Natürlich sollten auch Fernseher und andere Telekomunikationsmittel. ausgeschaltet bleiben.

Interessiert euch für den Tagesablauf des jeweils Anderen. Ein einfaches „Schatz, wie war es in der Arbeit?“ kann wahre Gesprächswunder wirken. Es ist wichtig sich auch über die Arbeit zu unterhalten. Denn man verbringt dort die meiste Zeit des Tages, und es ist selbstverständlich, dass man dem Ärger oder der Freude, die man dort erlebt, auch jemandem mitteilen kann. Auch wenn man niemanden kennt oder nicht das gleiche Fachgebiet hat, kann man trotzdem offen für die Rede-Bedürfnisse des Partner sein.

Setzt euch gegenüber, oder schaut euch bei Gesprächen in die Augen. Somit kannst du auch die Emotionen erkennen, die sich beim Gesagten entwickeln. Ihr bekommt die Chance die Musik zwischen den Zeilen zu erkennen. Euren Gefühlen Worte zu schenken.

Man bekommt mit, welche Gefühle hinter den Aussagen stecken. Ob du traurig, verärgert oder glücklich bist, kannst du durch deinen Gesichtsausdruck und deine Stimmlage ausdrücken. Dein Partner fängt an, deine Geschichte zu verstehen.

Durch ein tiefes, interessantes Gespräch werdet ihr wieder die echte Verbindung spüren, die zwischen euch existiert. Eure Beziehung wird sich festigen, ihr werdet eine eigene Gesprächskultur entwickeln und wieder mehr Vertrauen zum Partner spüren. Ihr werdet eine Verbundenheit aufbauen und wisst, dass ihr euch aufeinander verlassen könnt, wenn es darum geht ein Problem anzusprechen oder um Rat zu fragen. Dadurch wird die Beziehung auf emotionaler Ebene starkt und eure gemeinsame Zeit wird auf einer besonderen Art intensiviert. Durch das neue Beziehungsklima, dass ihr erreichen werdet, ohne Ablenkung, habt ihr die Möglichkeit, auch Anliegen, die euch Beide betreffen, zu besprechen. Probleme gemeinsam zu lösen, und Missverständnissen aus dem Weg zu gehen. Mit der Zeit werdet ihr die positive Veränderung bemerken. Nun müsst ihr nur noch stark genug sein, diese Gewohnheit auch durchzuhalten. Denn wenn du deinen Partner liebst, dann sollte der Verzicht einer Ablenkung eigentlich nicht so schwierig sein.

Angewohnheit 2

Berührungen austauschen / Sexualität erleben

In vielen Beziehungen kommt es nach einigen Monaten oder Jahren leider vor, dass Berührungen und die Sexualität auf der Strecke des Alltags verloren gehen. Leider. Denn auch dies ist eine überlebenswichtiger Punkt, der in einer erfüllten Beziehung auf gar keinen Fall fehlen darf. Denn ohne Berührungen oder Sex mit dem Partner, verliert die Beziehung an Tiefe und an Verbindung.

Jede Beziehung bedeutet Arbeit. Dessen sind sich die meisten Paare sicherlich bewusst. Jedoch haben sie oftmals nicht den nötigen Mut, diese Arbeit anzunehmen, um eine positive Veränderung zu erreichen. Einfacherweise sitzt man lieber abends zusammen auf dem Sofa, mit den Handy in der Hand und vertieft sich in die neuesten „Likes“ seines letzten Selfies. Und mit der Zeit glaubt man, dass der Partner mit der Situation genauso „zufrieden“ ist und lässt alles wie gewohnt laufen ohne dabei an die schwerwiegenden Folgen für die Beziehung zu denken.

Und die Folgen sind statistisch leider auch bewiesen:

Jede dritte Ehe wird auf Grund von Fremdgehen und zu wenig Leidenschaft geschieden. In Beziehungen sind die häufigsten Trennungsgründe natürlich auch zu wenig Sexualität und in Folge dessen zu wenig körperliche Nähe zu dem Partner.

Und dies passiert so schleichend, dass viele Paare in der Paartherapie landen und es nicht einmal bemerkt haben, dass sie sich voneinander entfernt haben.

Also warum werden wir uns den Folgen nicht JETZT bewusst und fangen an uns einander wieder näher zu kommen? Wenn du eine dauerhafte Beziehung mit deinem Partner beabsichtigst, und bereit bist an eurer Liebe zu arbeiten, dann solltest du die Ärmel hochkrempeln anfangen an deiner Beziehung zu arbeiten – denn von nix, kommt nix!

Du darfst das Thema Sex in deiner Partnerschaft auf gar keinen Fall zur Seite schieben! Es darf nicht zum Alltagsprogramm werden und du solltes ab und zu mit deinem Partner eine Aktualisierung in Sachen Wünschen und Vorstellungen vornehmen. Es gilt, immer auf dem Laufendem zu bleiben in Sachen Sexualität.

Es ist ja nicht so, dass wir dafür keine Zeit hätten- oder keine Lust. Denn für andere Dinge nehmen wir uns schließlich auch genügend Zeit. Wir sind auch nicht zu müde oder zu gestresst. Die Sache ist die, dass wir einfach zu bequem mit der Zeit werden. Wir sind uns dem Partner zu sicher und hoffen insgeheim, dass er nicht dahinter kommt, dass wir heimlich den neuen Fitnesslehrer oder die nette, blonde Mitarbeiterin aus dem Supermarkt, heiß finden. Bis dann der große Knall kommt und einer von Beiden seinem, natürlich vernachlässigten, körperlichen Grundbedürfnis außerhalb der Beziehung nachgeht.

Soll so, das Ende eurer Liebe aussehen?

Nein? Na dann hast du nun die Chance eure Liebe dauerhaft zu verbessern und einer möglichen Paartherapie zu entkommen.

Versucht euch wieder körperlich näher zu kommen. Berührt euch. Streichelt euch. Sagt euch „nette“ Dinge ins Ohr. Es dürfen natürlich auch nicht-jugendfreie Dinge sein – alles ist erlaubt!

Seid mutig und sprecht über eure Bedürfnisse. Bleibt offen für neue Techniken im Bett oder bestellt euch Ratgeber über diese Thema.

Lasst den Alltagsstress nicht über euch herrschen. Vergesst nicht, wie ihr den Anfang eurer Beziehung erlebt habt. Wie war es in dieser Zeit? Auch langweilig und öde? -sicher nicht!

Bringt also den Flair wieder in eure Beziehung, bei dem ihr nicht die Finger voneinander lassen könnt. Schiebt die Müdigkeit und die Lustlosigkeit in eurem Gehirn in die hinterste Ecke. Denn mit dem Essen kommt der Appetit. Schafft euch so viele Freiräume wie möglich! Manchmal kann auch ein „Quicky“ zwischendurch ein wahres Feuerwerk entfachen.

Und wie im ersten Tipp erwähnt, sprecht über eure Bedürfnisse beim Sex. Es ist nichts Schlimmes dabei. Findet heraus, was euch anmacht und sagt dem Partner auch wann ihr Lust auf ihn habt.

Langweilige Beziehungen kennen wir genug. Also lasst nicht zu, dass ihr genauso werdet!

Klar, kostet es ein bisschen Überwindung, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Aber es ist die beste Investition, die ihr für euch als Paar machen könnt.

Es bringt nicht nur für eure Beziehung sehr viel, es ist auch für eure körperliche und emotionale Entwicklung äußerst wichtig. Wer 2-3 mal wöchentlich Sex hat, der tut sehr viel Gutes für sein Wohlbefinden. Zudem ist Sex eine Sache, die die Beziehung stärkt und lebendiger macht. Es ist ein Grundbedürfnis des Menschen, dass außerdem noch Spass macht! Entweder du machst es mit deinem Partner, oder jemand Anderes wird es bald für dich tun. Also viel Spass beim praktizieren!

Angewohnheit 3

Freiraum lassen / Hobbies nachgehen / Freunde treffen

Eine Beziehung besteht aus zwei Menschen, die sich lieben. Jedoch darf man nie vergessen, dass es sich hierbei um zwei Individuen handelt. Mit unterschiedlichen Interessen, unterschiedlichen Werten und unterschiedlichen Ideen. Die Ansicht und Angewohnheit, dass man in einer Beziehung alles gemeinsam machen muss, ist erstens veraltet und zweitens nimmt es jeden Sauerstoff aus der Beziehung. Man braucht auch in der Beziehung seinen Freiraum um den Dingen nachzugehen, die nur uns selbst interessieren und uns glücklich machen. Zusammen mit dem Partner, aber trotzdem ein Individuum bleiben. Jeder mit seinem Hobby, mit seinen Intressen und mit seinem Freundeskreis. Freiraum zur Entfaltung seiner eigenen Persönlichkeit ist ein sehr wichtiger Punkt einer glücklichen und erfüllten Beziehung. Lernt zu verstehen, dass der Partner sein eigener Schöpfer ist. Er ist einzigartig und er soll es auch bleiben. Wir lernen fälschlicherweise oft, dass es bei Beziehungen nur noch ein „Wir“ gibt. Dieser Zustand ist jedoch leider auf Dauer tödlich für ein Paar. Es wird einfach ersticken, weil es keine Luft mehr für das eigene Sein hat.

Anstatt sich nur noch auf den Partner zu konzentrieren, sollte man sich in erster Linie selbst nicht verlieren. Pflegt eure Freundschaften, trefft euch getrennt mit eurem besten Freund oder Freundin. Geht euren Hobbies und Leidenschaften nach. Tut dass, was euch alleine auch glücklich macht und ausfüllt. Auch wenn dafür nur ein gewisser Zeitraum zur Verfügung steht. Dieser sollte beiden Partnern in jedem Fall gewährt werden. Auch wenn uns das, was der Partner in dieser Zeit tut, überhaupt nicht interessiert – es ist seine Art glücklich zu sein! Wir haben nicht das Recht ihm das zu verbieten. Solange die Regel und Zeiten eingehalten werden, und sich beide Partner voll und ganz ausleben können, sind die Voraussetzungen für eine langanhaltende, erfüllte Beziehung gegeben. Viele Paare sehen sich nach einer gewissen Zeit in ihrer Beziehung nicht mehr als Ganzes. Sie befinden sich in einer Partnerschaft, inder sie nur noch mit dem Partner ein Ganzes sind. Und genau aus diesem Grund ist es enorm wichtig, sich nicht als Ganzes zu verlieren. Sich immer als ein unabhängiges Individuum zu sehen und seinen eigenen Bedürfnissen Gehör schenken.

Man darf nicht in einer Sackgasse des Lebens stehen bleiben. Manchmal muss man auch mal in der Lage sein den Blick zu wenden, um eine Veränderung in der Beziehung vorzunehmen. Dies sollte jedoch schon passieren, bevor die Zeit für einen Paartherapeuten angekommen ist.

Niemand sagt, dass es einfach ist. Jedoch kann man sich einfache Regeln für die Partnerschaft setzten, die einen frischen Wind in die Beziehung bringen.

Anstatt sich einen Paartherapeuten zu leisten, empfehle ich lieber ein tolles Wochenende zu zweit, in einem Wellness-Hotel zu verbringen -ohne Handy – ohne Telekomunikation- und ohne jegliche Ablenkungen. Nur das Paar selbst. Was in dieser Zeit alles passiert, wirkt oft wahre Wunder!

Probiert es aus!

Herzlichst, eure Kordula

Wie du merkst, dass du narzisstisch veranlagt bist und damit deine Beziehung gefährdest !

Die Definition Narzissmus findest du hier : Narzissmus

Manchmal sind wir uns nicht so ganz im Klaren, was wir eigentlich mit unserem Verhalten unserem Partner zufügen. Aber es gibt einige Zeichen, die uns bemerken lassen, dass wir narzisstisch veranlagt sind.

Wenn wir diese Zeichen bemerken, dann haben wir die Chance, uns vielleicht ein bisschen zu heilen und dadurch das Miteinander mit dem Partner zu harmonisieren und nachhaltig zu verbessern.

Was sind die 3 Zeichen, woran ich erkennen kann, dass meine Beziehung durch mein narzisstisches Verhalten gefährdet ist ?

1. Ich kritisiere meinen Partner gerne, weil ich sehr viele Fehler/ Eigenschaften an ihm finde, die ich bemängeln kann.

2. Manchmal habe ich das Gefühl, ich könnte einen besseren Partner an meiner Seite bekommen.

3. Ich glaube, dass mein Partner nie wieder im Leben, eine andere Person findet, die ihn so liebt, wie ich ihn liebe.

Wenn du diese 3 Sätze in dir wiedererkennst, dann bist du höchstwahrscheinlich narzisstisch veranlagt und bist der Meinung, dass DU die Beste und natürlich die einzig RICHTIGE Wahl für deinen Partner bist.

Und genau durch diesen Glauben bringst du deine Beziehung in Gefahr.

Zu Zeichen 1 :

Durch dein ständiges kritisieren deines Partners- und deine Unfähigkeit, ihn so zu nehmen wie er ist, schaffst du in deinem Partner das Gefühl, er müsse sich ständig beweisen, um dir gerecht zu werden. Du führst herbei, dass das Selbstbewusstsein deines Partners in die Tiefe sinkt und er sich wenig wert fühlt. Natürlich weißt du, dass du ihn dadurch besser kontrollieren und manipulieren kannst. Wenn dein Partner ein schwaches Selbstbewusstsein durch dich bekommt, kannst du ihn durch dein Verhalten abhängig von dir machen. Dein Partner wird das Gefühl bekommen, dass NUR DU in der Lage bist, ihn mit seinen unzähligen Fehlern zu akzeptieren und zu lieben.

Zu Zeichen 2 :

Da deine Meinung von dir selbst so hochgestochen ist, bist du natürlich manchmal unzufrieden, dass dein Partner deinen Wert nicht erkennt. Du denkst, dass Du die einzig richtige Wahl für ihn bist. Du bist der Meinung, die Frauen (oder Männer) liegen dir zu Füßen und du gibst dich aus purem Mitgefühl und vielleicht auch ein bisschen Mitleid mit deinem Partner ab. Du bist der ständigen Meinung, dass dein Partner froh sein sollte, dass du mit ihm zusammen bist- weil du deiner Ansicht nach alles für ihn tust und ihn nur so behandelst, weil deine Liebe (eigentlich Herrschersyndrom) zu ihm so groß ist !

Zeichen 3 :

Da du in deinen Augen die beste Wahl für deinen Partner bist, bist DU natürlich auch die Person, die deinen Partner am meisten liebt. Das verbindet sich herrlich mit deiner Ansicht, dass dein Partner, mit all seinen Fehlern und merkwürdigen Eigenschaften, sowieso keine andere Person mehr finden wird, die ihn so akzeptiert wie er ist! Also kann sich dein Partner, aus deiner Sicht, natürlich außerordentlich glücklich, mit deiner Anwesenheit, schätzen! Du versuchst diese Eigenschaft zu verfestigen, indem du deinen Partner bewusst „klein“ hälst, damit er sich nicht mächtig fühlt sich von dir zu lösen.

Ich hoffe, ich konnte dir durch meine Zusammenfassung der 3 Zeichen, DEINE Sicht der Dinge erklären!

Falls du nun die Bestätigung hast, dass du narzisstisch veranlagt bist, möchte ich dir einige Dinge mit auf deinen Weg geben- und dir MEINE Sicht der Dinge erklären.

Zuerst möchte ich dir dazu gratulieren, das du es geschafft hast deinen Partner irgendwie von deiner Person zu überzeugen und sie so manipuliert hast, dass sie sich tatsächlich in dich verlieben konnte.

Denn nun ist dein Theaterstück wahrscheinlich beim Höhepunkt angekommen.

Du hast das Ruder in der Hand.

Durch jeden deiner Sätze, die du deinem Partner sagst, versuchst du ihm klarzumachen, dass DU der Einzige im Leben deines Partners bist und wahrscheinlich sein wirst !

Aber ich kann dich von DEINER Sicht der Dinge gerne wieder von deinem hohen Ross herunterstoßen.

Denn eigentlich fühlst du dich gar nicht wie der Ober-Boss schlechthin ! Eigentlich hast DU eine Höllenangst davor, dass dein Partner deiner großen Selbstlüge auf die Schliche kommt und mit klaren Augen sieht, dass DU auch Fehler hast- und zwar gewaltig Große !

Eigentlich hast du ein Selbstwertgefühl, das dem einer Ameise gleicht. Eigentlich bist du als Kind wahrscheinlich von deinen Eltern als Nichts-Nutz erzogen worden. Eigentlich bist du so kontrolliert, dein Bild des Herrschers in deiner Beziehung aufrechtzuerhalten, dass du sogar über Leichen gehen würdest um alle Menschen dein Untertan zu machen.

Eigentlich liebst du ja auch… aber dein Ego schlägt deinem Gefühl der Liebe immer wieder mit dem Hammer auf den Kopf !

Du bist eigentlich klug. Du kannst dich sehr gut verkaufen. Du kannst dich gut kontrollieren und du kannst, Personen und Situationen, immer nach deinen Wünschen und zu deinen Gunsten manipulieren.

Du hast früh genug gelernt, wie man Menschen klein hält, damit man sich selbst riesig fühlt. Du willst dich nicht mehr klein fühlen -wie damals als Kind! Du willst endlich für Jemanden etwas wert sein. Und dafür kämpfst du mit allen Mitteln !

Du manipuliert, verdrehst, verzerrst, lügst, hintergehst und schickanierst andere Personen um mit dieser Art zu vermitteln: „ICH BIN AUCH HIER!“

Ohne diese Personen, die du bewusst von dir abhängig machst, hast du das Gefühl, dass du dich in Luft auflösen wirst. Ohne diese Person, die sich von dir abhängig machen lässt, bleibt nur noch absolute Leere in dir übrig!

Eigentlich kannst du froh sein, dass dein Partner auf deine Lüge eingegangen ist. Eigentlich weißt du genau, dass du froh sein kannst, dass du deinen Partner an deiner Seite hast. Eigentlich weißt du genau, wie elend du dich fühlst, wenn du alleine bist und dich im Spiegel betrachtest. Eigentlich weißt du genau, dass du mit aller Macht dafür kämpfst, deinen Partner emotional an dich zu binden, um ihn im Glauben zu lassen, dass er ohne dich nicht leben kann- obwohl es genau andersherum der Fall ist.

All den Hass, den du gegen dich selbst hegst und der dir jahrelang eingeflößt worden ist, sitzt so tief, dass du nicht mal im Stande bist, die EHRLICHE Liebe zu fühlen, die dir dein Partner mit Aufrichtigkeit geben will.

Du benutzt die Gutmütigkeit deines Partners um dich mit dessen Liebe und Zuneigung zu ernähren.

Und du merkst nicht, dass du immer mehr davon brauchst und es fast nie genug sein wird um deine Selbstsucht zu stillen.

Die Vorstellung, dein Partner könnte sich unerwartet von dir trennen und dir die knallharte Wahrheit deiner Gefühle vor Augen führen, wäre für dich gleichzusetzen mit sterben.

Du würdest wieder einmal sterben. Du würdest wieder mit der Ohnmacht kämpfen müssen (natürlich würde das äußerlich keiner mitbekommen). Ohnmächtig würdest du mit dir alleine kämpfen. Gegen die Leere in dir.

Du würdest jedoch schnell wieder auf die Beine kommen. Denn du musst nach dem nächsten Opfer suchen, dass du von dir abhängig machst um dich mit dessen Gefühlen aufzufüllen. Du bist ein Räuber! Ein Räuber der Gutmütigkeit, ein Räuber der Gefühle, ein Räuber der Liebe!

Ich hoffe, dass du nicht noch mehr Opfer in deine Laufbahn bringen wirst. Ich hoffe, dass es mehr Menschen gibt, die deine Masche von Anfang an durchschauen und erkennen, dass du ein armes Würstchen mit mickrigem Selbstwertgefühl bist. Ich hoffe einfach – FÜR DICH – dass du eines Tages erkennst, das du deinem Partner mit deiner „blutsaugenden“ narzisstischen Art, erheblichen Schaden zufügst. Dass du, in deinem Partner tiefe Wunden hinterlässt, die nur langsam heilen werden. Ich hoffe, dass du eines Tages erkennst, dass du KEIN Recht hast andere Menschen zu mobben, nur, dass du dich groß und mächtig fühlst !

Denn deine Gefühle sind diejenigen, die genau dasselbe mit dir machen! Sie manipulieren dich. Sie machen aus dir einen Schauspieler. Sie machen aus dir ein Lügner. Sie flüstern dir zu, dass du nichts wert bist. Sie machen dich darauf aufmerksam, dass du klein bist. Sie wollen dich am Boden sehen. Sie werden dich fertig machen! Früher oder später werden sie den Kampf über dich gewinnen.

Also warum gibst du diesen Kampf nicht einfach auf ?

Siehst ein, dass deine Gefühle dich lahmlegen. Sie wollen deine Beziehung ruinieren. Sie wollen aus dir einen Tyrannen machen.

Eigentlich hast du doch auch Liebe in dir… und für dich !

Vielleicht machst du dich jetzt, auf die Suche danach! Auf die Suche nach der Liebe, die du in dir trägst. Und wenn du sie gefunden hast, dann finde eine Möglichkeit sie zu zeigen. Lerne deine Liebe in Taten zu verwandeln.

Hör auf nach falscher Anerkennung zu hecheln. Gib dir selbst die Anerkennung, die du brauchst. Versuche, zu dir selbst, nett zu sein. Schenke dir Achtung.

Du hast bereits im ersten Artikel gelernt, dich von deiner Vergangenheit und von deinen Eltern zu lösen. nun ist es an der Zeit, auch die damit verbundenen Gefühle der Vergangenheit loszulassen. Dein Selbstwertgefühl kannst du jetzt als erwachsene Person neu Formen. Du hast die Chance, dich nicht mehr klein und minderwertig zu fühlen, indem du dein Selbstbild realistisch betrachtest und neu formst!

Deine Gefühle der Vergangenheit oder deiner Kindheit sind jetzt nicht mehr wichtig ! Diese Gefühle kannst du dort in der Vergangenheit lassen und, ohne sie, in die Zukunft gehen. Es wird nicht einfach sein, aber du wirst es schaffen.

Dadurch verhinderst du, dass du, jedes mal in einer neuen Beziehung, versuchst deine Sicherheit und deine Selbstwertgefühl über deinen Partner zu bekommen.

Stärke deine innere Selbstsicherheit und dein Selbstwertgefühl das du dir durch deinen Partner versucht zu beschaffen.

Denn Liebe tyrannisiert nicht. Liebe ist nicht hässlich. Liebe braucht keinen „Kleineren“ .

Liebe braucht Respekt.

Liebe braucht zwei gesunde Personen um gelebt zu werden.

Liebe ist das mächtigste Gefühl der Welt.

Akzeptiere die Liebe so wie sie ist. Verändere sie nicht, nur weil du sie kontrollieren willst! Liebe kann man nicht kontollieren ! Eine gesunde Beziehung funktioniert nur, wenn sie nichts vom anderen wegnimmt- sondern den anderen nur bereichert !

Also fange an dein Problem zu sehen und zu lösen, bevor du deinen Partner verlierst!

Herzlichst, deine Kordula

Eifersucht : Was bedeutet sie in einer Beziehung?Definition des gefühlsirritierenden Begriffs

Eifersucht beginnt bei dir !

Für das zusammengesetzte Substantiv Eifersucht  (von indoeuropäisch ai = ‚Feuer‘; althochdeutsch eiver = ‚das Herbe, Bittere, Erbitterung‘ und althochdeutsch suht = ‚Krankheit, Seuche‘) existieren Belege erst seit dem 16. Jahrhundert, das davon abgeleitete Adjektiv eifersüchtig erst seit dem 17. Jahrhundert.[1]

Eifersucht beschreibt eine schmerzhafte Emotion, die innerhalb einer PartnerschaftFamilie oder Freundschaftsbeziehung entstehen kann; und zwar dann, wenn man empfindet, eine ZuneigungAnerkennungAufmerksamkeitLiebe oder Respektsbezeugung vom Partner, von der Bezugsperson oder einem anderen geschätzten Menschen nicht oder nur unzureichend bekommen zu haben. Die Eifersucht richtet sich gegen eine dritte Person, die vermeintlich oder tatsächlich diese Zuneigung bekommen hat. Sie entsteht, wenn die Erwartung von Zuneigung oder Liebe vermeintlich oder tatsächlich durch den Partner enttäuscht wird, indem er diese Zuneigung oder Liebe jemand anderem als einem selbst zukommen lässt und dadurch z. B. eine starke Verlustangst, eine Kränkung oder Minderwertigkeitsgefühle auslöst.[2][3][4] Eifersucht hat ihren Ursprung nicht nur in dem Verdacht der sexuellen Untreue. Sie entsteht auch durch das Empfinden einer Vertrautheit zwischen dem Partner und einer dritten Person, die die eifersüchtige Person ausschließt (z. B. HeimlichkeitenIntimitätsverlust, Loyalitäts- oder Vertrauensbruch).[1][5][6][7] Dies kann UnsicherheitAngstTraurigkeit und Wut in der eifersüchtigen Person auslösen und zuweilen drastische, auch gewalttätige Handlungen (oft im Affekt oder Rachehandlungen) bewirken.[8][9][10]

So kann ein Kind (ab einem Alter von sechs Monaten) eifersüchtig werden, wenn seine Eltern den Geschwistern mehr Zuwendung geben. Bei erwachsenen Personen kann Eifersucht etwa auftreten, wenn der Partner mit einem anderen Menschen flirtet, Vertraulichkeiten austauscht oder mehr Aufmerksamkeit, Vertrautheit oder Wertschätzung entgegenbringt und der Beobachter dies als Gefährdung der eigenen Beziehung wahrnimmt.[5][11] Während die Eifersucht des Kindes in der Regel verschwindet, wenn es von seinen Eltern ebenfalls die gleiche Zuwendung erfährt, verlangt ein eifersüchtiger Partner meist darüber hinaus nach einer uneingeschränkten, ausschließlich ihm geltenden Aufmerksamkeit und eine Heilung des Vertrauensverlusts.[2][12]

Eifersucht als Mischung von Gefühlen

Eifersucht setzt ein Subjekt und zwei Objekte voraus: das Objekt des „Anspruches“ auf Liebe oder der Verlustangst (den Partner) und das Objekt der Eifersucht, welches die Zweierbeziehung als „Eindringling“ bedroht. Gesamt handelt es sich also, in psychodynamischer Hinsicht, um eine Dreierbeziehung.[8][14]

Objekt der Verlustangst ist immer eine Person bzw. etwas, dem man einen Personenstatus zubilligt (z. B. ein Haustier). In Eifersucht zeigen sich in der Regel die eigenen Ängste, Unsicherheiten und biografischen Negativerfahrungen einer Person. So kann es sein, dass ein Mensch in Eifersucht Verlust befürchtet, ein anderer Vertrauensbruch oder Werteverletzung, wieder ein anderer befürchtet, dass der Partner im Vergleich herausfindet, dass er selbst stark defizitär (z. B. zu langweilig) ist.[12][15][16] Objekt der Eifersucht ist meist ebenfalls eine Person, kann allerdings theoretisch alles sein, durch das jemand seinen „Anspruch“ auf Liebe oder seine besondere Position im Leben eines anderen gefährdet sieht, wie zum Beispiel ein zeitraubendes berufliches Projekt, ein starkes berufliches oder soziales Engagement oder ein exzessiv betriebenes Hobby, das sehr viel Zeit und Aufmerksamkeit aus der Beziehung abzieht.[8][17]

Der Unterschied zwischen Eifersucht und Neid ist der, dass ein eifersüchtiger Mensch Angst hat, zu verlieren, was (oder wen) er liebt und wirklich oder vermeintlich braucht, und ein neidischer Mensch das haben will, was andere besitzen.[18] Beispielsweise sind Kinder eifersüchtig, wenn ihre Mutter ihren Geschwistern Aufmerksamkeit schenkt, aber neidisch wegen des Fahrrades ihres Freundes, das sie gerne hätten.[19][20][21]

Die gemeinsame Ursache für Eifersucht und Neid ist unter anderem ein Selbstwert-Defizit. Im Fall von Eifersucht empfindet der Betroffene mangelnde Wertschätzung durch eine konkrete Person, Neid hingegen entzündet sich an den eigenen Wertvorstellungen oder denjenigen, die der Betroffene in eine soziale Gruppe bzw. die Gesellschaft projezieren.

Körperliche Reaktionen

Wissenschaftliche Studien an der University of California haben ergeben, dass im Falle von Eifersucht vor allem die Hirnregionen cingulärer Kortex sowie das laterale Septum aktiv sind. Durch eine vermehrte Ausschüttung von Testosteron und Cortisol wird der Körper in einen Zustand versetzt, der dem Gefühl vor einem bevorstehenden Kampf ähnelt – eine Reaktion, die bereits bei den Vorfahren der Menschen und auch in der Tierwelt zu beobachten ist. Bleibt ein Kampf aus, kann der Hormonüberschuss zu einem schädlichen, chronischen Stress führen.[22]

Quelle: Wikipedia

Es ist auch durchaus bereits erwiesen, dass das absolute Fehlen des Gefühls der Eifersucht als krankhaft und „nicht normal“ gilt.

Sehr interessant zu erwähnen ist auch, das wir alle Menschen, das Gefühl der Eifersucht (im Normalfall) in uns tragen. Es geht einzig und allein, um die Kontrollfähigkeit jeder individuellen Person, mit dem Gefühl.

Folgende vier Erscheinungsformen der Eifersucht können differenziert werden:

• »begründete« Eifersucht (angemessenes und einfühlbares Gefühl bei gegebenem Anlass) • krankhafte Eifersucht (einfühlbar, aber inadäquater Affekt, rigide Beharrungstendenzen) • Eifersuchtswahn • Eifersuchtsparanoia

Vertreter der Psychoanalyse, wie Freud (1919, 1922), Kutter (1978), Fenichel (1935) oder Lutz (1982) sehen die Wurzeln der Eifersucht in unbewältigten Dreiecksbeziehungen während der Kindheit und in den ihnen entspringenden Konflikten, Gefühlen und Affekten. Die konfliktreiche Konstellation zwischen Vater, Mutter und Kind – die berühmte ödipale Situation – führt oftzu Eifersucht oder Rivalität. Fast alle Menschen durchleben diese Dreiersituation und werden entscheidend dadurch geprägt, da Dreiecksbeziehungen immer Quelle für Konflikte, Enttäuschungen und Kränkungen sind. Der »ausgeschlossene Dritte« zu sein, bleibt fast niemandem erspart. Die schmerzliche Erfahrung, dass eigene Wünsche versagt werden, und sich die Mutter stattdessen dem Vater oder einem der Geschwister zuwendet, hinterlässt Spuren im Seelenleben fast eines jeden Kindes. Das Gefühl, nicht geliebt zu sein, benachteiligt zu werden, zu kurz zu kommen, abgewiesen oder abgelehnt zu werden, kennen wir fast alle aus unserer eigenen Kindheit. Kutter (1978) spricht von der »Ur-Kränkung des Kindes« und dem »frühen Leid«. Sie hinterlassen in jedem Kind eine Wunde, die nie ganz heilt und umso tiefer ist, je schmerzlicher und demütigender diese Kränkungen waren. Dieses »frühe Leid« erweckt dieselben Gefühle, die auch jeden Eifersüchtigen quälen: Schmerz, Kränkung, Demütigung, Einsamkeit, Verlassenheit, Nicht-geliebt-Werden. Die Folge davon sind Wut, Hass und aggressiv-destruktives Verhalten aus einem oft blindwütigen Rachegefühl heraus. Dass wir Menschen besonders dem Leiden aus Liebesbeziehungen ausgeliefert sind und die Wunden durch Liebesverlust und Verlassen-Werden sehr tief sein können, hat bereits Freud immer wieder betont. In »Das Unbehagen in der Kultur« (1930) schreibt er:»Niemals sind wir ungeschützter gegen das Leiden, als wenn wir lieben, niemals hilfloser unglücklich, als wenn wir das geliebte Objekt verloren haben« (S. 214).

Das Erleben des Eifersüchtigen ist wesentlich durch geringes Selbstwertgefühl, leichte Kränkbarkeit («narzisstische Wunde«), Verlust- und Trennungsangst sowie einen hohen Besitzanspruch an den Partner gekennzeichnet. Er ist deshalb doppelt in der Klemme: Die Wunden oder Narben aus seiner Vergangenheit sind bei ihm groß; dieschmerzlichen Erlebnisse von Verlassen- oder Alleingelassenwerden, von Zurückweisung, Ablehnung, Kränkung und Demütigung waren bei ihm in der Kindheit besonders gravierend; er ist in dieser Hinsicht leicht kränkbar – »narzisstisch kränkbar«; gleichzeitig hat er eine ausgeprägte Verlustangst, fühlt sich bedroht und ist misstrauisch. Der Eifersüchtige lebt in einer extremen Spannung zwischen dem unbewältigten Leid der Vergangenheit und dem vermeintlich drohenden Verlust in der Zukunft. Sein Verhalten wird dabei oft so affektiv, irrational und destruktiv, dass er gerade das herbeiführt, was er fürchtet. Hierin liegt die Tragik des Eifersüchtigen: Verlustangst und Kränkung treiben ihn in Hass, Rachsucht, Kontrollieren des Partners und destruktives Verhalten, was gerade die Trennung provoziert, die er so stark fürchtet. Dies ist besonders bei stark dysfunktionalen Paarkonstellationen der Fall. Nicht selten ist auch körperliche Gewalt im Spiel und tiefe Kränkungen und Demütigungen erschweren die Wiederannäherung des Paares. Die Affekte wirken dabei als »Regulatoren« der Liebesbeziehung. Sexuelle Zurückweisungen, Störungen der Sexualfunktion oder jahrelange »sexuelle Funkstille« verstärken dann oft zusätzlich die Eifersuchtsanfälle. Die sexuelle Unzufriedenheit eines sehr dysfunktionalen Paares wird durch frustrane und wiederholt scheiternde Sexualität zusätzlich belastet, so dass sich schließlich der Circulus vitiosus der Eifersucht zunehmend verstärkt und zu Eskalationen führen kann.

Zum Abschluss, kann man erwähnen, dass man sich als eifersüchtige Person, mit seiner Kindheit und seiner Mutter-Vater -Kind-Konstellation beschäftigen und auseinandersetzen MUSS, um die Eifersucht im Gefühlsleben unter Kontrolle zu bringen.

Wichtig ist auch, zu erkennen, dass es nicht viel mit dem Partner in der Beziehung zu tun hat, sondern mit dem eigenen Gefühlsleben. Es lohnt sich auf alle Fälle, die Eifersucht unter die Lupe zu nehmen, wenn man dadurch bereits Partner verloren hat.

Viel Spass beim Nachdenken.

Herzlichst, eure Kordula