Akzeptanz in einer Beziehung lernen

Es ist wichtig, das Anderssein des Partners (und jeder anderen Person auch) zu akzeptieren.

Aber warum fällt es uns so ungemein schwer andere Menschen so zu nehmen wie sie wirklich sind?

Warum versuchen die Menschen, immer nach Gleichheit zu hetzen, anstatt die Individualität und Komplexheit jedes Einzelnen (auch seine Eigene) zu akzeptieren?

Immer wieder lerne ich Menschen kennen, die Schwierigkeiten haben, sich in ihrem Leben zurecht zu finden. Sie leiden an Depressionen, Burn-out, an Lustlosigkeit, sind Demotiviert und versuchen sich durch ihr einsames, seelenloses Leben hindurch zu kämpfen.

Dieses Bild zeigt genau die Situation dieser Menschen. Sie versuchen in einer Sackgasse ihres Lebens, noch immer am Glauben festzuhalten, dass die Straße doch noch irgendwo weitergeht. Und sie glauben , dass sie das Unmögliche doch noch schaffen werden. Dass sie vielleicht durch (ver)biegen und brechen des eigenen Wesens, der eigenen Möglichkeiten, der eigenen Stärke und der eigenen Persönlichkeit, doch noch auf den ersten Platz des Erfolgs kommen können.

Warum akzeptieren, wir Menschen, nicht einfach unsere Möglichkeiten, die wir haben?

Warum versuchen wir, uns selbst, oft in Situationen hineinzuquetschen, in die wir einfach nicht hineinpassen?

Warum versuchen auch, geliebte Menschen in unserer Umgebung, uns verändern zu wollen?

Oder sind wir etwa genauso ?

Affen versuchen nicht, zu fliegen wie ein Vogel. Oder ein Vogel wird niemals, aus Faulheit, nur auf dem Ast verweilen, obwohl er eigentlich fliegen könnte.

Manchmal ist es sogar der Partner, der versucht, mit „ach und Krach“, uns ein Bild aufzusetzen, das einfach nicht unserem Wesen entspricht.

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Schon als kleine Kinder werden uns, von unseren Eltern, unbewusst Verhaltensweisen weitergegeben, die uns, als erwachsenen Menschen, teils viele Schwierigkeiten einbringen.

Und, diese übernommenen Verhaltensweisen, bringen erwachsene Menschen (leider) in ihre partnerschaftliche Beziehung mit. Natürlich kann es dann nicht einfach sein, eine Beziehung zu führen, wenn zwei komplett unterschiedliche Welten aufeinanderprallen. Mit unterschiedlichen Werten, Ideologien, Vorstellungen und Erziehungen.

Wir sollten also keine Wunder erwarten, was uns nach der Verliebtheitsphase, in einer Beziehung erwartet. Wir sollten uns auf eine lange Zeit, der Konfrontationen und des Krieges, zwischen den Fronten, einstellen. Denn, bis sich diese zwei unterschiedlichen Welten aufeinander einspielen, und einigermaßen rund laufen, können viele Jahre vergehen.

Es ist ein irrtümlicher Glaube, dass eine Trennung, und das Ersetzen des Partners, durch einen Neuen, alles besser wird.

Wir alle sind so unterschiedlich. Diese Konfrontationen werden mit anderen Partnern auch stattfinden. Vielleicht nicht im gleichen Umfang, und die Themen werden sich sicherlich auch verändern – aber den Krieg werden wir trotzdem führen müssen.

Also, warum können wir uns nicht einfach, in Akzeptanz und ein friedliches Miteinander bemühen, ohne unbedingt bei allen Themen, gleicher Meinung zu sein? Versuchen wir doch einfach mal, die Unterschiede des Partners zu respektieren, und ihn in seiner Welt zu lassen, in der er sich befindet. Auch wenn dies, für die Mehrheit der Paare, sehr schwierig zu sein scheint, ist es ungemein wichtig, nicht mit der Wel des Partners zu konkurrieren, und sie nicht veraendern zu wollen.

Wenn die Welt des Partners sich veraendern sollte, dann sollte dies nur geschehen, weil er es, fuer sich, entschieden hat. Und weil er sich entschieden hat, dass seine Welt sich weiterentwickeln soll.

Er sollte sich frei fühlen, sich in die Richtung entwickeln zu dürfen, die er für angemessen und richtig empfindet -nicht die Richtung, die uns am besten zusagen würde.

“Es ist schwer, wenn man etwas akzeptieren muss, wenn man es weder kann, noch will!”

Dabei ist der Beginn, einer Verbesserung der zwischenmenschlichen Beziehung, sich in Akzeptanz zu üben.

Also fangen wir doch an, die Welt des Partners näher kennen zu lernen, um ihn, in seiner Art und Weise, besser zu verstehen.

Der Unterschied, zwischen zwei Personen, entfacht das eigentliche Feuer der Leidenschaft.

Und es hat den Vorteil, dass wir Vieles, voneinander lernen können.

Anstatt danach zu hechten, gleich zu werden, sollten wir Angst davor haben, gleich zu sein!

Lernt mit dem Anderssein des Partners umzugehen, bevor es jemand anderes tut 😉

Herzlichst, eure Kordula

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