Doppelleben in der Elternzeit!

Warum hören viele Paare als Eltern auf Sex zu haben ? Oder besser gesagt, GUTEN Sex zu haben ?

Wenn man eine Beziehung beginnt, ist alles was ein Paar vereint, der Sex. Meistens ist es das Erste das kommt, bevor man sich damit beschäftigt sich besser kennenzulernen.

Sexualität verbindet. Sie schafft Nähe und Vertrauen. Sex in der Anfangsphase ist wie Magie. Die Magie, die unsere Hormone sprühen lässt. Und diese Hormone wiederum führen dazu, dass wir den Partner idealisieren. Wir idealisieren ihn und sehen ihn mit einer „rosaroten Brille“.

Nach dieser Phase kommt dann das große Erwachen. Der Sex wird weniger, und der Hormonhaushalt beruhigt sich allmählich. Die Kennenlernphase nimmt seinen Lauf. Mit streiten, fürchten, flüchten, wieder zusammenfinden und allgemeinen Auf und Ab´s kämpft sich das Paar durch den Alltag.

Wenn das Paar diese Phasen durchsteht, ohne sich zu trennen, kann es sich glücklich schätzen.

Denn in dieser Zeit entscheidet sich, ob man es gemeinsam geschafft hat oder eben, dem Versuch einen gemeinsamen Nenner zu finden, kläglich gescheitert ist.

Und wenn man dann einen gemeinsamen Nenner gefunden hat, bleibt man zusammen. Viele Paare kommen dann in eine weitere Phase. Ich sehe diese Phase als „stille Phase“. Die Stille Phase kehrt ein, wenn man meint, sich bereits zu kennen. Man hat in der Vergangenheit viel diskutiert, viel herausgefunden und man hat sich den gegenseitigen Standpunkt festgelegt. Es wird also sehr ruhig um die Beziehung. Der Alltag kehrt ein und man kann sich bereits gemeinsam ein Film auf Netflix anschauen -ohne übereinander herzufallen (sei es um zu diskutieren oder eben wilden Sex zu haben *zwinker, zwinker* ) !

 In dieser stillen Phase beschließen viel Paare ein gemeinsames Kind zu bekommen. Sie fühlen sich stark genug um gemeinsam an einem Strang zu ziehen um ihrer Liebe und ihrem Zusammenhalt einen Stempel aufzusetzen.

Sie haben tollen Sex und sie haben das Gefühl es kann nichts mehr schief laufen.

Schließlich ist das kleine Wesen da und die Welt sieht nicht mehr ganz so rosig aus wie man sich es vorgestellt hat. Die Nächte werden kürzer, die Hormone spielen verrückt und sowieso ist man viel zu müde um Sex zu haben. Und wenn man ihn dann mal hat, dann ist er meistens schneller vorbei, als er angefangen hat!

Und leider geht es vielen Paaren so, dass sie komplett darauf verzichten oder es ihnen nicht mehr so wichtig ist, gemeinsame Nächte zu erleben.

Man kann sich damit abfinden… aber ob das wirklich Beide glücklich macht- das bezweifle ich.

Als Eltern kann man auch regelmäßigen, UND guten Sex haben.

Man sollte mit der Zeit lernen, ein Doppelleben zu führen. Doppelleben bedeute: Man kann eine einfühlsame, fürsorgliche Mutter UND gleichzeitig eine Frau mit sexuellen Vorstellungen sein. Oder als Mann, kann man leider nicht verleugnen, dass man trotz der körperlichen Veränderung, noch immer scharf auf seine Frau ist. Und, dass trotz der väterlichen Fürsorge das männliche Testosteron noch immer in vollem Umfang vorhanden ist.

Man darf auf keinen Fall vergessen, dass man vor dem Kind, tollen aufregenden Sex hatte. Und dieser Sex gehört zur Beziehung dazu, und darf nicht zur Seite geschoben werden, wie ein Problem, dass sich von alleine lösen wird.

Wenn man als Eltern überleben will, dann gehört ein Doppelleben zu einer guten Beziehung dazu.

Nehmt euch Zeit für Auszeiten. Nehmt euch Zeit für die Flucht aus dem Alltag. Nehmt euch Zeit zum Paarsein. Im Klartext, nehmt euch Zeit um guten Sex zu haben -so wie vor dem Kind.

Das kann je nach Belieben unterschiedlich aussehen.

Bei Zeitmangel kann man auch mal ne schnelle Nummer im Badezimmer schieben. Bei Geldmangel könnte man ein dunkles, stilles Plätzchen mit dem Auto finden, um es zur Sache kommen zu lassen.

Holt euch ein Hotelzimmer für eine Nacht oder lasst die Kinder einfach mal eine Nacht ohne Bedenken bei den Großeltern.

Niemand verurteilt euch, als Eltern, für ein gutes Doppelleben!

Man braucht dieses Doppelleben um als Paar nicht zu scheitern.

Flüchtet gemeinsam in die Vergangenheit. Atmet die Paar-Luft tief ein und spührt, dass es nicht nur das EINE oder das ANDERE Leben gibt !

Keiner zwingt uns zur Entscheidung. Keiner sagt uns wir sollen ENTWEDER ELTERN oder PAAR sein.

Wir werden Eltern, weil wir es möchten. Weil wir gerne Eltern sind.

Aber wir müssen unser Paar-Leben für unsere Kinder nicht aufopfern.

Kinder sehen uns nicht an, ob wir gerade wilden Sex im Nebenzimmer hatten. Wir tragen es auch nicht auf unserer Stirn geschrieben, dass wir keinen Sex mehr mit dem Partner haben.

Kinder spüren nur, ob wir als Eltern, glücklich oder traurig sind.

Und, wir tun uns, und unseren Kinder, viel Gutes, wenn wir uns als Paar in der Elternzeit nicht verlieren.

Denn ohne Sexualität verlieren wir, als Paar, die Verbindung.

Ohne Sexualität unterdrücken wir unsere Hormone.

Ohne Sexualität verliert die Beziehung an Tiefe.

Ohne Sexualität kommt es zum Seitensprung.

Ohne Sexualität entsteht Frust.

Lebt euer Doppelleben mit Stolz!

Und- lebt BEIDE Leben in vollen Zügen.

Seid gute, fürsorgliche und liebevolle Eltern. Gebt euren Kindern die nötige Sicherheit eurer Beziehung.

Und um diese Sicherheit eurer Beziehung zu behalten, ist es sehr hilfreich ein Doppelleben zu führen ! *zwinker,zwinker*

Viel Spass dabei !

Herzlichst, eure Kordula

Wer entscheidet in einer Eltern-Kind- Beziehung wer schlecht oder gut ist?

Schlechter Vater, schlechte Mutter? Gibt es sowas überhaupt?

Wenn ich hier eine Seite über glückliche Beziehungen erschaffen habe, dann schließe ich natürlich jegliche Beziehung mit ein. Sei es die Freundschaftliche, Elterliche oder Partnerschaftliche. Aber auch die Beziehung zu sich selbst, sollte eine Glückliche sein.

Wir leben in einer Welt, in der Trennungen leider eine große Rolle spielen. Es ist leider zur Normalität geworden. Es gehört mittlerweile zum Gesellschaftsbild dazu. Und ich meine auch ein bisschen, dass viele Menschen, es als eine Art Stärke in sich sehen, wenn sie sich von ihrem Partner trennen. Nach dem Motto:“ Guck, ich schaff´ mein Leben auch ohne Dich!“ Ich möchte auch nicht darüber urteilen, ob man jetzt für seine Partnerschaft kämpfen sollte oder nicht. Und der Kampf um eine Person zeigt natürlich auch die Schwäche einer Person. Nach dem Motto: „ Ich schaff´es einfach nicht ohne Dich zu leben!“ Und dies wiederum geht für viele natürlich mit einer enormen Überwindung des eigenen Egos einher. Aber letzten Endes bleibt es Jedem selbst überlassen, ob er sich diesem Kampf hingibt oder nicht .

Wichtig ist es jedoch zu entscheiden ob man diese Hürde mit dem Partner überwindet. Ob die Liebe zu dieser Person groß genug ist. Oder ob man, einfachheitshalber, seinem Ego nachgibt und, diesem zu Liebe, „der Stärkere“ bleibt und sich trennt.

Wenn jedoch Kinder dazwischen sind, sollte die Situation anders bewertet werden. Das Paar hat sich also (vor langer Zeit) einmal geliebt (oder liebt sich immernoch- außer das Ego steht auch wieder dazwischen!) und hat gemeinsam ein oder mehrere Kinder. Sie trennen sich und entscheiden sich, das Sorgerecht zu teilen. Oft ist es nun so, dass der Part, der weniger Zeit mit den Kindern verbringt, sich selbst, oft als schlechter Vater oder schlechte Mutter sieht.

Dabei frage ich mich nur: Warum setzt sich diese Verurteilung überhaupt in einem Menschen fest? Haben weder Väter, noch Mütter eine solche “Verurteilung“ verdient? Sollte es diese Wortverbindung „schlechte Väter“ oder „schlechte Mütter“ überhaupt geben?

Mann kann sich darüber streiten wer schlecht oder besser für die eigenen Kinder ist. Jedoch denke ich, sind wir alle Menschen mit Fehler. Für unsere Kinder machen wir das, was in unserer Situation, in unserer Macht steht. Wir geben unseren Kindern, so viel Liebe, wie wir emotional im Stande sind, zu geben. Wir erziehen sie nach unserer Kapazität der Möglichkeiten. Bei getrennt lebenden Eltern, haben sie den Kontakt zu den Kindern, so oft, wie es das Leben eben zulässt.

Wir dürfen uns als Eltern keinen Stempel auf die Stirn setzen „ich bin eine zu sensible Mutter“ oder „ich als Vater habe nie Zeit für meine Kinder“.

Es gibt keinen Stempel auf der Stirn. Das Bild, eines schlechten Vaters oder einer schlechten Mutter, dass wir uns aufsetzen, tragen wir in uns selbst. Wir sind diejenigen, die uns am meisten verurteilen. Das Bild, das wir in uns tragen ist eine Wunschvorstellung. Und fast IMMER kommen wir diesem Bild nicht einmal annähernd heran!

Wer ist ein guter Vater? Wer war für uns ein guter Vater? Und welche Mutter sieht sich als perfekt ? Und macht alles richtig ?

Hattest du eine Bilderbuch-Kindheit? -Nein? – Ich auch nicht !

Also fangen wir doch an, unsere Kapazität als Väter oder Mütter unseren Möglichkeiten anzupassen.

Fangen wir an, die Möglichkeiten wahrzunehmen, die wir in unserem Leben nun mal haben. Geben wir unseren Kindern doch dass, was ihnen am Meisten hilft. Nämlich eine funktionierende emotionale Verbindung!

Es geht nicht um tägliche Präsenz. Es geht nicht um viel Geld und noch mehr Geschenke. Es geht darum, eine emotionale Präsenz in deinem Kind zu kreieren.

Was gibt es Schöneres für ein Kind, wenn es weiß, das es immer jemanden gibt, bei dem es mit Problemen ankommen kann? Egal in welchem Alter das Kind ist. Als Eltern, darf man sich nicht als „zu viel“, oder als „störend“ im Leben der Kinder sehen. Denn es gibt kein Vater zu viel oder keine Mutter zu viel. Je mehr Anlaufstellen man als Kind bekommt, an die man sich in schwierigen Situationen im Leben wenden kann, desto besser! Auch wenn es nur Nachrichten über „WhatsApp“ sind. Wir sind im Leben unserer Kinder die engste und tiefste Verbindung die es jemals geben wird.

Das Gefühl Etwas falsch zu machen in der Erziehung, sollten wir ablegen! Denn es gibt nichts Falsches. Wir können im Leben nur so viel von uns geben, wie in uns selbst auch tatsächlich ist. Wie wir vielleicht auch selbst von den eigenen Eltern anerzogen bekommen haben.

Wir müssen Einzig und Allein nur entscheiden, welche Kapazität an Möglichkeiten wir haben, um ein „guter Vater“ oder eine „gute Mutter“ zu sein.

Welche Wege können wir gehen, dass wir das „schlechte“Bild, dass wir in uns tragen, verbessern können? Warum sind wir nicht im Stande, mehr zu geben, wie wir eigentlich können und eigentlich auch wollen? Können wir unsere Macht über unsere Emotionen vergrößern? Können wir unsere Kapazität unserer Möglichkeiten erweitern? Haben wir die Möglichkeit unseren Kindern emotional näher zu kommen? Wenn ja, warum sind wir dann nicht tatsächlich näher? Welche ,noch so großen Steine, können denn wirklich im Weg liegen, dass man es nicht schafft, eine emotionale Bindung zu seinen eigenen Kinder zu pflegen ? (Da kommt natürlich wieder die Überwindung des eigenen Egos ins Spiel)

Denn die Zeit vergeht schnell. Das wissen wir alle. Schneller wie es uns manchmal lieb ist. Die Kinder werden zu Erwachsenen und irgendwann haben wir nicht mehr das Ruder in der Hand. Wir können keine Berge mehr versetzen. Und Alles was übrig bleiben wird, ist das tiefe Gefühl der Schuld. Schuld, darüber, dass wir mehr hätten geben können. Dass die Liebe die wir fühlen, nie dort ankam, wo sie hätte Berge versetzen können. Dass wir die Möglichkeiten hatten, und sie nicht wahrgenommen haben. Dass wir uns Felsen zwischen uns und unseren Kinder gelegt haben. Nicht Steine. Denn Steine kann man leicht beseitigen.

Denn Einzig und Allein, wer am Ende unserer Tage entscheiden darf, ob wir „gut“ oder „schlecht“ waren -sind unsere Kinder selbst!

Sie werden dir vielleicht nie sagen, ob es gereicht hat. Ob du Fehler gemacht hast oder nicht. Ob sie sich geliebt gefühlt haben, oder nicht.

Aber, ob DU schlussendlich, dein Gefühl der tiefen Schuld, bis ins Grab mitnehmen willst, oder ob du HEUTE noch, vielleicht, einen Schritt zur Verbesserung deines Bildes machen wirst, das du in dir trägst -das musst du selbst entscheiden. Denn nur du kannst deine Kapazität deiner Möglichkeiten erweitern. Nur du entscheidest, ob deine Liebe zu deinem Kind sich in Luft auflösen soll. Oder ob du deiner Liebe, den Weg zeigst, wo sie wachsen kann. Nur du weißt, welche Steine du tatsächlich verschieben kannst. Denn, auch nur du, hast die Macht, diese einzigartige Verbindung zwischen dir, und DEINEM Kind, mit eigenem Schweiß zu erschaffen -ganz egal in welcher Situation du gerade stehst.

Es wird sich allemal lohnen!

Herzlichst, eure Kordula

P.S.: Du hast Probleme in deiner Beziehung mit deinem Partner? Seid ihr nicht mehr das glückliche, verliebte Paar, dass ihr am Anfang eurer Beziehung wart. Findest du es schade, dass sich euer gemeinsamer Alltag zur langweiligen Routine entwickelt hat? Würdest du gerne wieder mit deinem Partner auf einer Wellenlänge schwimmen und mal wieder einen gemeinsamen Höhenflug erleben? Super, dann hast du die Hoffnung auf eine erfüllte Beziehung mit deinem Partner noch nicht aufgegeben! Ich empfehle ich dir deshalb, das eBook „Der richtige Weg in eine glückliche Beziehung(klicke hier auf den Titel) zu lesen. In diesem eBook lernst du in einfachen Schritten, wie du deine negativen Verhaltens- und Denkweisen auflösen kannst, damit du endlich wieder mit deinem Partner die große Liebe spüren darfst! Ich wünsche dir von Herzen alles Gute und viel Erfolg dabei!